Presse 2

Experte rät:

Projekte vorziehen, jetzt noch von der Förderung profitieren
Sparen, kürzen, streichen – zukünftige Denkmalpflege in NRW?

Denkmalschutz Beratung NRW, Martin Nakat

Denkmalschutz Beratung NRW, Martin Nakat (Foto: U. Aranas)

 

Wie kürzlich bekannt wurde, beabsichtigt die NRW-Landesregierung, die Kulturförderung – und hier insbesondere die Landesmittel für Denkmalpflege – erheblich einzuschränken. Die Kürzung beträfe nicht nur die archäologische Bodendenkmalpflege, sondern vor allem die vielen privaten Denkmaleigentümer. Sie bekämen künftig für die Erhaltung und Instandsetzung ihrer Denkmalimmobilien keine oder nur eingeschränkte Unterstützung durch öffentliche Gelder.

Bereits im aktuellen Haushalt 2013 werden die Fördermittel des Landes für die Denkmalpflege um gut zwei Millionen Euro auf rund 9,4 Millionen gekürzt.
Ab dem nächsten Jahr sollen nur noch rund 3,4 Millionen Euro fließen, ab 2015 die Zuschüsse vollständig gestrichen werden. Nach den Vorstellungen der Landesregierung soll es Denkmalmittel dann nur noch in Form von Darlehen geben.

„Diese Entwicklung zeigt, dass sich der Denkmalschutz landesweit in einer
Krise befindet, die durch Personalabbau in den kommunalen Unteren Denkmalbehörden sowie der je nach Interessenlage verwässerten Auslegung des Denkmalschutzgesetzes gekennzeichnet ist”, kommentiert der Wuppertaler Architekt und Denkmalschutzexperte Martin Nakat. „Und das, obwohl das Gesetz im bevölkerungsreichsten Bundesland Verfassungsrang Verfassungsrang genießt.”
Dem Denkmalschutz in NRW liegt ein öffentliches Interesse zugrunde. Das nimmt private Denkmal-Eigentümer in die Pflicht, bei Restaurierungs- oder Sanierungsmaßnahmen Auflagen für den Denkmalerhalt erfüllen zu müssen, die nicht selten kräftig ins Geld gehen.

Restaurator Martin Nakat: „Wie will das Land dieses öffentliche Interesse gegenüber Denkmaleigentümern geltend machen, wenn es selbst nicht bereit ist, in erhaltenswerte Bausubstanz zu investieren?” Auch laut Städte- und Gemeindebund NRW vermittle diese Entscheidung den Eigentümern den Eindruck, mit den zusätzlichen Kosten für die Denkmalpflege alleingelassen zu werden. Bislang bewirke eine staatliche Förderung, dass Denkmaleigentümer den Mehraufwand für Sanierungsmaßnahmen ihrer Objekte wenigstens zum Teil ausgeglichen bekamen. Denn in der Regel seien es gerade historische Bürgerhäuser oder die unter Schutz gestellten ländlichen Wohnhäuser, für deren Umbau oder Sanierung Landesmittel aus dem Topf für Kulturförderung fließen. Vielfach werde durch diese Förderung erst ein Anreiz geschaffen, um überhaupt Projekte zu finanzieren.

Angesichts der drohenden Kürzungen rät Martin Nakat privaten Denkmaleigentümern: „Für ,übermorgen’ geplante Maßnahmen vorziehen, um heute noch von den Landesmitteln profitieren zu können.” Gerne bieten wir Ihnen hierzu unsere Beratung an. Durch unsere Begleitung sparen Sie Zeit und Geld – wir helfen Ihnen bei allen behördlichen Angelegenheiten. Sie erhalten von uns Ihre architektonischen Bauunterlagen zu kostengünstigstem Umbau, Renovierung oder Restaurierung unter Denkmalschutzauflagen. Wir unterstützen Sie bei der Finanzierung – und möglichen Zuschüssen. Darüber hinaus können Ihnen wir über unsere spezialisierten Partnerunternehmen eine fachgerechte Ausführung anbieten.

Informationen:

Infovortrag:
Umbau von Häusern unter Denkmalschutz
Besonders geeignet für Eigentümer von Häusern unter Denkmalschutz!
Kostenlos (bitte Anmeldung per Telefon oder Email)
Mittwoch, 3. Juli 2013, Beginn 19:00 Uhr
Ort: Evangelische Gemeinde Unterbarmen-Süd
Meckelstr. 52, 42287 Wuppertal

Weitere Info:
Denkmalschutz-Beratung NRW, Martin Nakat, Architekt/Restaurator im Handwerk/Mauerwerke, Münzstraße 6, 42281 Wuppertal
Tel: 0202-89 78 154, Email info@martin-nakat.de
Homepage: www.martin-nakat.de